Mord(s)geschichten aus Zweibrücken

Die offizielle Geschichte der Stadt Zweibrücken reicht zurück bis ins späte Mittelalter, das in drei Epochen zu unterteilen ist. Erstmals im Jahre 1174 nach Christus öffentlich mit dem Namen “Stadt zu den Zweybruecken“ erwähnt, waren hier viele Adelsgeschlechter unter anderem aus der Pfalz und aus Bayern aufgrund von Eheschließungen sowie etliche Nationalitäten beheimatet, darunter die Franzosen, die Schweden und die US-Amerikaner, letztere sind nach Ende des sogenannten “kalten Krieges“ (dem Wettrüsten der USA und Russland) zu Beginn der 1990er Jahre abgezogen worden.
Der altlateinische Name Zweibrückens lautet “Bipontum“, die Franzosen gaben der Stadt im 17. Jahrhundert den Namen “Deux Pont“ (zu Deutsch: Zwei Brücken).

Zweibrücken liegt in der Süd-West-Pfalz und im Saar-Pfalz-Kreis, ist also die letzte Stadt vor dem Saarland (dahinter beginnt schon Homburg-Einöd), grenzt außerdem unmittelbar an Frankreich, und ist mit etwas mehr als 34.000 Einwohnern die kleinste kreisfreie Stadt Deutschlands.
Leider hatte man auch im Dritten Reich Gefallen an der Stadt gefunden: Wie viele andere Städte war auch Zweibrücken zu Ende des Zweiten Weltkrieges zu mehr als 80 Prozent zerstört, vom Zweibrücker Schloss standen am Ende nur noch die Mauern, aus den zerstörten Fenstern wucherten Bäumchen.

Heute, im 21. Jahrhundert, hat die Stadt Zweibrücken mehrere hundert Millionen Euro Schulden, im Stadtkern steht an vielen Schaufenstern ehemaliger Geschäfte “Zu verkaufen“ oder “Zu vermieten“. Selbst größere Arbeitgeber mussten entweder Insolvenz anmelden oder sich mit Rationalisierungsmaßnahmen über Wasser halten.

Jede Menge Inspiration also für Mord(s)geschichten aus Zweibrücken.

Quellangaben:

– Wikipedia-Eintrag der Stadt Zweibrücken
– Webseite Alt-Zweibrücken

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